Wir sprechen oft erst über Krankheit, wenn sie uns selbst betrifft. In unserer Gruppe soll es um die Krankheits-Perspektive gehen.
Kennst Du das, dass du niemanden belasten willst, dir niemand zuhört oder es fast peinlich ist, über deine Krankheit zu sprechen?
Als Betroffene von Krankheit kann oft das Gefühl entstehen, dass Kranksein in Freund*innenschaften oder anderen Beziehungen keinen Platz hat.
In unserer FLINTA*-Gruppe (Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nicht-binäre, Trans, Agender) wollen wir darüber sprechen, was Krankheit eigentlich bedeutet und was uns krank macht.
Hier möchten wir einen sicheren, diskriminierungssensiblen Raum, schaffen um Erfahrungen, Symptome und Erlebnisse zu teilen – ohne Vergleiche oder Leistungsdruck.
Diese Austauschgruppe ist offen für FLINTA* mit gesundheitlichen Belastungen, chronischen oder akuten Erkrankungen.
Wir möchten versuchen intersektionale Perspektiven zu berücksichtigen und für Empowerment und Solidarität zusammenzustehen. Hier darf Kranksein geteilt und gemeinsam ausgehalten werden.
Mögliche Themen:
• Erfahrungsaustausch zu Symptomen, Therapien und Besuchen bei Ärzt*innen
• Emotionale Unterstützung, Skill-Sharing, Wut und Frust Raum geben
• Politische Sichtbarkeit von Kranksein
Bisher geplant:
• monatliche Online-Treffen (in der Gründungsphase)
• später auch analoge Treffen in Berlin-Neukölln
• weitere Sprachen, darunter nicht-koloniale Muttersprachen- sind willkommen (Übersetzung bei Bedarf)